Die GRÜNEN im Landtag gratulieren den hessischen Hochschulen zu ihrem hervorragenden Abschneiden im Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Hessen gehört mit 52 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren auch in der zweiten Bewilligungsrunde zu den erfolgreichsten Ländern“, erklärt Nina Eisenhardt, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. „Das ist eine sehr gute Nachricht für Nachwuchswissenschaftler*innen, denn mit diesen Stellen erhalten sie eine gesicherte Entwicklungsperspektive und es erleichtert ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Die so genannten Tenure-Track-Stellen richten sich an Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase und eröffnen einen besser planbaren Weg zu einer Professur neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren. „Wir haben in Hessen bereits früh im Hochschulgesetz die Weichen für dieses Konzept gestellt, das war uns GRÜNEN sehr wichtig“, erläutert Eisenhardt. „Die Früchte dieser Vorreiterrolle ernten jetzt die Hochschulen, die schon in der ersten Bewilligungsrunde mit 39 Professuren überdurchschnittlich erfolgreich waren. Wir danken auch Wissenschaftsministerin Angela Dorn, das die Hochschulen bei der Antragstellung sehr gut unterstützt hat.“

„Die Tenure-Track-Professuren sind eine große Chance für den Wissenschaftsstandort Hessen, denn mit diesen Stellen können unsere Universitäten auch international um exzellentes Spitzenpersonal konkurrieren und es zu uns nach Hessen holen. Außerdem mussten die Hochschulen in ihren Anträgen Konzepte vorlegen, die auch auf die Nachwuchsförderung und Personalentwicklungsplanung für das gesamte wissenschaftliche Personal zielen. Das ist ein guter Beitrag für bessere Beschäftigungsbedingungen. Gemeinsam mit den Hochschulen werden wir zudem einen, Kodex für gute Arbeit‘ vereinbaren, der besonders die Arbeitsbedingungen für das wissenschaftliche Personal in den Blick nehmen soll“, betont Eisenhardt.

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