Ich heiße Nina Eisenhardt, bin 1990 geboren und lebe, studiere und arbeite in Frankfurt und Darmstadt. Für mein Studium bin ich 2009 aus Baden-Württemberg nach Hessen gezogen und habe mein Bachelor in Politikwissenschaft gemacht. Nun studiere ich an der Goethe-Universität Frankfurt Internationale Studien: Friedens- und Konfliktforschung.

Ich engagierte mich seit vielen Jahren in politischen Gruppen für Menschenrechte, Abrüstung und globale Gerechtigkeit. Ich bin „Grüne in zweiter Generation“ und seit 2008 bei der Grünen Jugend. In meiner CampusGrünen Hochschulgruppe setze ich mich für Bildungsgerechtigkeit und eine zivile Hochschule ein.

Im Juni 2016 habe ich von der Grünen Jugend Hessen (GJH) das Votum als Bundestagskandidatin bekommen und kandidiere auf Platz 9 der Landesliste der hessischen Grünen. Ich bin außerdem Direktkandidatin der Grünen für den Wahlkreis Groß-Gerau.

MEINE VITA

seit 2015 Org. Geschäftsführerin der GJH
seit 2014 Studium Master Internationale Studien: Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe-Universität Frankfurt
2014-2015 KfW Entwicklungsbank, Abteilung Governance und Frieden, Afghanistan und Pakistan
2013-2014 und 2015-2016 Mitglied des Senats der TU Darmstadt für CampusGrüne
2013-2014 Referentin für Hochschulpolitik und Personal im Vorstand des AStA TU Darmstadt für CampusGrüne
2011-2012 Referentin für Hochschulpolitik und Entmilitarisierung im Vorstand des AStA TU Darmstadt für CampusGrüne
2011-2013 Mitglied der Zentralen Ethikkommission an der TU Darmstadt
2010-2014 Studium Bachelor Politikwissenschaft an der TU Darmstadt
2009-2011 Mitglied der internationalen Streering Group für die „International Campaign to Ban Nuclear Weapons“
2009-2010 Mitglied des Stadtrats Renningen für die grüne Fraktion
seit 2005 Gründungsmitglied und leitende Koordinatorin des internationalen Netzwerks für Nukleare Abrüstung „Ban All Nukes generation“

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MITGLIEDSCHAFTEN

vielbunt e.V. – Verein der queeren Community in Darmstadt vielbunt.org
Campusgrün Bildungswerk e.V. – Fördert die politische Bildungsarbeit der campusgrünen Hochschulgruppen campusgruen.de

MEIN ZIVILGESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

Besonders engagiert habe ich mich immer für die Abrüstung von Nuklearwaffen. Mein Anliegen: Unsere Generation soll die Atomwaffen aus dem Kalten Krieg nicht erben! 2005 habe ich gemeinsam mit Jugendlichen aus Europa das Jugendnetzwerk für Nukleare Abrüstung „Ban All Nukes generation“ gegründet. Unser Ziel war es, junge Menschen über die atomare Bedrohung aufzuklären und sie zu motivieren, aktiv zu werden. Wir haben in vielen Jugenddelegationen zu internationalen Konferenzen gezeigt: auch Jugendliche können sich in internationale Sicherheitspolitik einmischen. Als Koordinatorin der Organisation war es mir wichtig, Gleichaltrige zu empowern und sie zu überzeugen, dass es sich lohnt, für eine bessere Welt einzutreten.

Für mich gilt: global handeln und lokal handeln! Deshalb habe ich mit 18 auf der Liste der Grünen für den Stadtrat in Renningen (Baden-Württemberg) kandidiert. Auch lokal lässt viel für globale Gerechtigkeit tun: Ob es sich um faire Beschaffung von Baumaterialien für öffentliche Gebäude oder um den lokalen Beitrag gegen den Klimawandel handelt. Gemeinsam mit meiner Fraktion habe ich mich für eine nachhaltige und soziale Politik in meiner Heimatstadt eingesetzt.

2010 habe ich mein Studium begonnen und angefangen mich bei den CampusGrünen zu engagieren. Im Zentrum meiner hochschulpolitischen Forderungen steht eine verantwortungsvolle Forschung und Wissenschaft. Forschung hat Auswirkung auf Gesellschaft und kann nicht losgelöst von ihren Konsequenzen betrieben werden – Wissenschaft soll sich als Teil von Gesellschaft begreifen, so kann sie zur Lösung kleiner und globaler Probleme beitragen. Deshalb habe ich mich in der Ethikkommission engagiert und mich für eine Zivilklausel an der Technischen Universität Darmstadt eingesetzt. Als Referentin im AStA, als Vorständin der Universitätsversammlung und schließlich als Senatorin habe ich drei Jahre lang für eine Zivilklausel gestritten und mit Gegner*innen und Befürworter*innen diskutiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Universität hat einstimmig eine Zivilklausel und Maßnahmen zur Umsetzung beschlossen. Das hat mir gezeigt: Wer sich Zeit nimmt, zuhört und mit Herz hinter etwas steht, kann politische Ziele auch verwirklichen.

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Workshop mit japanischen Jugendlichen 2010 zu Atomwaffen.

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Glückskekse an Diplomat*innen 2010 in New York vor der UN verteilen. In den Glückskeksen stand, dass sie Atomwaffen abschaffen werden.

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Mit der besten Grünen Jugend auf dem Global Marijuana March 2016 in Frankfurt.