Liebe Freund*innen,

Deutschland ist Europas wirtschaftlicher und politischer Schrittmacher, diplomatisch eng vernetzt auf internationaler Ebene und ein sicherer Ort für Verfolgte. Von uns könnte ein Impuls für eine friedlichere Welt ausgehen. Aber Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur und stellt sich gegen Abrüstungsverhandlungen bei der UN, während die Zahl ziviler Kriegsopfer in den vergangenen Jahren angestiegen ist und weltweit immer mehr Menschen fliehen. Für eine glaubhafte Friedenspolitik müssen wir mehr Verantwortung für Menschenrechte übernehmen.

Dafür müssen wir uns stärker in internationalen Organisationen engagieren. Die Bundesregierung schlägt mit dem neuen Weißbuch den falschen Weg ein. Sie setzt auf militärische Optionen und eine “Koalition der Willigen”, statt völkerrechtlich verbindliche Mandate und zivile Konfliktbearbeitungvoranzubringen. Um glaubhaft für Frieden in der Welt zu werben, müssen wir bei uns anfangen und ein Rüstungsexportkontrollgesetz beschließen, das Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenregionen stoppt.

Wir müssen mehr für globale Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz tun. Es ist nicht hinnehmbar, dass Deutschland seit Jahren die 1-Prozent-Quote für Ausgaben in der Entwicklungszusammenarbeit nicht erfüllt, bei der Klimakonferenz in Marrakesch ohne einen Plan auftaucht und mit unfairen Handelsabkommen weiterhin den globalen Süden ausbeutet. Grüne Politik ist die Alternative, denn wir denken soziale und ökologische Gerechtigkeit global zusammen.

Verantwortung für die, die Unterstützung brauchen, müssen wir als Staat und Gesellschaft auch in Deutschland übernehmen. Wir müssen mutig für grüne Ideen für mehr soziale Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung von Frauen* streiten, um die Armutsrisiken für Kinder und Alleinerziehende abzuschaffen. Damit Geflüchtete in Deutschland ein Zuhause finden, braucht es uns Grüne, die eine Einwanderungsgesellschaft wollen und die Kommunen bei der Bewältigung der Integrationsaufgaben unterstützen.

Mit 14 Jahren habe ich begonnen, mich politisch für die Abrüstung von Atomwaffen zu engagieren, weil ich mitbestimmen möchte, wie meine Generation die Erde erbt. Jetzt möchte ich im Bundestag mit allen jungen und junggebliebenen Hessen*innen für mehr Gerechtigkeit vor Ort, in Hessen, Deutschland, Europa und der Welt kämpfen. Dafür werbe ich um euer Vertrauen und bitte um eure Unterstützung für meine Kandidatur auf Platz 5 unserer Landesliste für den Bundestag.

Eure Nina

Ich bin Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND Hessen und im Vorstand der GJ Darmstadt-Dieburg. Ich habe Politikwissenschaft an der TU Darmstadt studiert und beende derzeit meinen Master in Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe-Universität Frankfurt. Die letzten Jahre war ich für CampusGrün aktiv. Bevor ich zum Studium nach Hessen gezogen bin, war ich in meiner Heimatstadt Renningen Mitglied des Stadtrats.

Meine ausführliche Vita und meine Positionen findet ihr unter ninaeisenhardt.de.